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“9 to 5″ – eine Pornodokumentation

  • Eine Pornodoku geht an den Start:

    Ein neuer Kinofilm flimmert über die Leinwände und beschäftigt nicht nur die Zuseher mit einer durchaus interessanten Dokumentation welche erneut die Erotikbranche genau unter die Lupe nimmt und neben der Geschichte von Pornostars in den USA auch ein paar interessante Fakten zum dazugehörigen Business liefert.

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    Gina Wild beim Fotoshooting

    Mit dem Film “9 to 5″ erscheint nun eine Dokumentation im Kino, die schonungslos die Pornobranche hinter den Kulissen präsentiert und nur wenig überraschendes Hintergrundwissen ans Tageslicht bringt. Pornografie ist ein Teil der Pop-Kultur, diesem of wiederholtem Mantra der Darsteller und Produzenten im Film “9 to 5″ ist kaum etwas entgegenzusetzen. Jeder Jugendliche heutzutage kennt Namen wie Rocco Siffredi, welchem sogar eigene Fanwebseiten gewidmet sind,  Michaela Schaffrath schrieb die Autobiografie über ihr Alterego Gina Wild, Terry Richardson führte den Porno  in der Modewelt ein, Jeff Koons/Thomas Ruff brachten selbigen in die Welt der Kunst und Kultur ein. Das Internet tut den Rest und hat den Markt der Sexfilme für die Öffentlichkeit halbwegs anonym zugänglich gemacht.

    Eckdaten zur Pornoindustrie:

    In Zeiten der Weltwirtschaftskrise zeigt sich, dass die Branche nichts erschüttern kann und die Pornoindustrie frei nach dem Motto “Sex Sells” lebt wie eh und je. San Fernando Valley ist das Hollywood des Pornofilms, ungefähr 10 000 Pornos werden dort im Lauf des Jahres auf Band gebracht und anschließend zu qualitativen Pornos verarbeitet. Mächtige Pornolabels wie Evil Angel oder Vivid Entertainment haben ca. 500 Pornofilme davon ständig im Programm, erfolgreiche verkaufen sich bis zu 10 000 Mal allein im Offlinehandel. Dazu kommen noch knapp 13 Milliarden Dollar Jahresumsatz welche die Pornobranche in den Staaten zu einem der größten Wirtschaftszweige macht.

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    Rocco Siffredi ist der Italion Stallion

    “9 to 5″ oder “Wir lieben Pornos”:

    Die Dokumentation “9 to 5″ ist keine Skandalenthüllung der Pornoindustrie sondern eher ein gut gedrehtes Arbeiterportraits aus der Sicht eines “Pussyleuchters”. Viele Menschen wird beim ersten Gedankengang nun “Geil, den ganzen Tag feuchte Muschi sehen” durch den Kopf schießen, aber dem ist nicht so. Auch als Beleuchtungsassistent in Pornofilmen geht man einem Job nach wie jeder andere auch und der Alltag ereilt einem auch in dieser Art des Geldverdienens.  Den Startschuss für tiefere Einblicke in die US-Pornoindustrie war 1997 der Spielfilm “Boogie Nights”, welcher das Lebens des Pornstars John Holmes porträtierte. Danach folgten Dokumentation über die Schwulen-Pornoszene in “Sex Life in L.A.” welche das Berufsbild der schwulen Pornostars verzerrt und unwahr zur Schau stellte. “Inside Deep Thorat” hatte 2005 jahrelangen Zwang und Unterdrückung während Dreharbeiten des legendären Pornofilms “Deep Throat” (1972) der Darstellerin Linda Lovelace angeprangert.

    “9 to 5″ nimmt die Beziehung zwischen Manager, Ehemann, Pornodarsteller und Pornostar genau unter die Lupe und möchte die letzten unausgesprochenen Geheimnisse der Pornoindustrie aufdecken und für die Öffentlichkeit klarer machen. “We love Porn” sollte die Grundaussage des Films heißen, denn wie kann es sonst sein, dass im Fall von Pornostar Jenna Jameson, ein 19 Jähriges Mädchen sonst mehr verdient wie ein jahrelang studierter und geschulter Arzt?

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